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Tango und Co-Création

Warum kann gerade der Tango so co-créativ sein?

Die Tango-Schritte sind vorher nicht festgelegt und deshalb bedarf es eines intensiven non-verbalen Dialoges zwischen den Tanzpartner. Alles ist freie Interpretation der Musik in Bewegung. Umso inniger die Umarmung, um so schöner der Dialog, aus dem die Tango- Figuren entstehen. In diesem Moment lädt das Männliche das Weibliche zum Tanz. Co-Création kann jedoch nur dann entstehen, wenn beiden Partner bereit sind sich auf die Verbindung einzulassen und sich um sie zu kümmern. Das Ego tritt dabei in der Hintergrund. Es geht nicht darum, wer die eleganteste, schönste, schnellste, höchste Tanzbewegung zu machen in der Lage ist und dabei seinen Partner zum Egoshooting missbraucht;

Es geht um die achtsame Begegnung mit dem Du. Jetzt ist Co-Création möglich.

Befreit von Ego-Last entsteht eine co-créative Verbindung, innerhalb der die kreativen Kräfte sich frei entfalten können um gemeinsam eine neue Dimension zu schaffen.